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Statement Norbert Lins (CDU) zur EU-Einigung Flugpassagierrechte
Heute Nachmittag stimmten die Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten einer Reform der EU-Fluggastrechte zu. Die Einigung wurde im Rahmen des abschließenden Vermittlungsverfahrens erreicht. Die formelle Zustimmung des Verhandlungsteams des Europäischen Parlaments steht noch aus und ist für Montag vorgesehen. Dazu erklärt Norbert Lins (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments:
„Die jetzt erzielte Einigung bleibt hinter den ursprünglichen Ambitionen des Europäischen Parlaments zurück. Dennoch stellt sie eine spürbare Verbesserung gegenüber dem bisherigen Stand dar und setzt ein klares Signal gegen Bestrebungen einzelner Mitgliedstaaten, bestehende Fluggastrechte auszuhöhlen. Für uns war entscheidend, dass Kostensenkungen bei den Fluggesellschaften nicht zulasten der Reisenden gehen dürfen. Es ist uns gelungen, deutliche Einschnitte bei den Entschädigungsansprüchen abzuwenden.
Die bekannten Entschädigungshöhen und Fristen bleiben erhalten. Gleichzeitig wird es für Reisende künftig einfacher, ihre Ansprüche tatsächlich geltend zu machen. Bei Verspätungen oder Flugausfällen müssen Fluggesellschaften ihre Passagiere künftig automatisch und umfassend informieren. Hierdurch wird es nun mehr Reisenden möglich sein, ihre Rechte geltend zu machen.
Auch bei der Transparenz von Flugpreisen gibt es Fortschritte. Künftig muss der Preis für ein Ticket inklusive der Mitnahme von Handgepäck auf Vergleichsportalen zuerst angezeigt werden. Das sorgt für mehr Klarheit und bessere Vergleichbarkeit für die Verbraucher.
Ein wichtiger Punkt ist außerdem, dass Familien künftig ohne zusätzliche Kosten zusammensitzen können. Das ist nicht nur fair, sondern entspricht auch dem gesunden Menschenverstand.
Nun konnten wir nach zwölf Jahren der Verhandlungen konkrete Verbesserungen für Millionen Flugreisende in Europa erreichen. Die Reform bringt mehr Transparenz, stärkt die Rechte der Fluggäste und verbessert deren Durchsetzung. Insgesamt ist das ein solides Ergebnis für die Bürgerinnen und Bürger.“
Für weitere Informationen:
Norbert Lins MdEP: +32 228 45819